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Die ersten Jahre


Eltern schildern ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Gefühle

 
Unsere ersten Jahre mit Handycap

Am 17.5.1994 kam unser Sohn Ole aufdie Welt. Nach nur 2 Stunden Geburtsdauer verließen wir noch amNachmittag mit einem scheinbar gesunden Kind die Klinik.

Ein am nächsten Tag durchgeführtes Blutbild ergab normale Werte. Beim Besuch der Kinderärztin am 3. Lebenstag, stellte diese Geräusche auf Oles´ Lunge fest und verschrieb ihm ein Antibiotikum, da Sie vermutete, dass er eventuell unter der Geburt etwas Fruchtwasser aspiriert hatte. Bei der Kontrolle 2 Tage später hatte sich der Befund verschlechtert so dass Sie uns riet, in die Kinderklinik zu fahren.Dort wurde Ole zunächst auf der Kinderstation aufgenommen, um intravenös antibiotisch behandelt zu werden. Im Laufe der kommenden Stunden verschlechterte sich sein Zustand dramatisch.

mehr                                                                                                                                                               von Melanie Eickelmann

 

Eine neue Situation

Am 15.09.2000 kam unser Sohn Jan-Martin auf die Welt. Es war eine normale Geburt ohne medizinische Probleme.

Uns fiel jedoch auf, dass unser Sohn blau und grau angelaufen war. Dies teilten wir einer Schwester mit, die uns darauf entgegnete „Legen Sie das Kind mal unter Ihre Decke, dann wird es schon wieder warm, manche Kinder brauchen etwas länger, um sich anzupassen“. Am Abend des 15.09.2000 habe ich entschieden, Jan-Martin im Säuglingszimmer schlafen zu lassen. Schon in der Nacht zum 16.09.2000 ist eine Zyanose festgestellt worden, ohne dass ich informiert wurde. Noch immer wurde Jan-Martin als medizinisch unauffällig bezeichnet. O2-Sättigungsabfälle trotz Sauerstoffzufuhr haben niemanden zum Handeln angeregt. Erst am Morgen erfuhr ich vom Zustand unseres Sohnes. Ein Kinderarzt hat am späten Vormittag des 16.09.2000 die lebensrettende Verlegung angeordnet: aus unserer Sicht viel zu spät.

mehr                                                                                                                                                                von Uta Elb

 

Lasst den Kopf nicht hängen; irgendwas geht immer !

Dies ist die Geschichte von unserer Tochter Antonia, die zwei Jahre nach ihrer älteren Schwester Anna Lena im Dezember 1998 geboren wurde. Entsprechend ihrem Lebensmotto (s.o.) möchte ich Euch an dieser Stelle über unsere Erlebnisse berichten: Nach einer unkomplizierten Schwangerschaft wurde sie in der 41.SSW mit einem Geburtsgewicht von 3.910 g und einer Länge von 53 cm geboren. Wie auch bereits ihre Schwester, wurde sie bis zum 6. Lebensmonat voll gestillt. Die Mahlzeiten trank sie zügig und ausdauernd, und ihr Gewicht und Längenwachstum steigerte sich im normalen Rahmen. Abgesehen davon, dass ihr ständig Milch aus einem Nasenloch lief und sie seltsame Atemgeräusche von sich gab, war in den ersten Lebenswochen und -monaten nichts besonders auffällig.

mehr                                                                                                                                                              von Martina Wimmers

                                                                                                                                                                     

Die Sache mit dem "gordischen  Knoten"

Ich erinnere mich noch gut wie mich mein Geschichtslehrer mit Alexander dem Großen und dem gordischen Knoten gequält hat.

Wie war das noch? Irgendwann um 500 und ein paar zerquetschte v. Ch. hatte der phrygische König Gordios eigenhändig, im stillen Kämmerlein, einen ziemlich komplizierten Knoten geklöppelt und verkündet, dass nur der jenige der den Knoten lösen könne Asien beherrschen würde.

Tja, Alexander, was nun? Der geduldigste warst du ja noch nie, und Zeit, lange an dem Knoten rumzufrickeln, hattest du auch nicht, denn dein riesiges Heer fraß dir die Haare vom Kopf.

Ganz ähnlich ging es auch uns. Unsere Wiebke (5 1/2) hatte auch ihren gordischen Knoten. Sie kam in der Sprachentwicklung einfach nicht weiter.

mehr                                                                                                                                                             von  Jens Lange